1945, am Ende des zweiten Weltkrieges und zwölf Jahre nach der Gründung der Schweizerischen Lebensrettungsgesellschaft, zündete der Funke auch in Olten.
Auf Initiative von Marcel Trösch,

Kursleiter der SLRG, bereitete eine Gruppe von idealistischen Leuten die Entstehung der Sektion Olten vor.
Dieses Komitee setzte sich aus folgenden Vertretern von Vereinen und Berufsgruppen zusammen: - Ernst Schätzle Turnverein Olten
- Otto Wyss Lehrerturnverein
- Ed. Schaad Ruderclub Olten
- Gotth. Plüss Samariterverein
- Hans Jäggi Pont. Fahrverein
- Victor Stüdeli Kantonspolizei
- Camille Husi Schwimmclub Olten
- Marcel Trösch SLRG
Das Komitee stiess mit seiner Idee bei den Behörden von Olten auf offene Ohren und erhielt in der Folge jede Unterstützung. Im Anschluss an den ersten Brevet-I-Kurs und die damit verbundene Brevetierungsfeier fand am 25. August 1945 im Restaurant "Ratskeller" in Olten die Gründungsversammlung statt.
Anwesend waren: - die Neubrevetierten: Vreni Huber, Louis Coquerand, Rudolf Hunziker, Herrmann Künzler, René Schaltenbrand, Werner Uebelhard, H. Vollenweider, Kurt Wyser und Hansueli Wyss (heute Freimitglied)
nicht anwesend: Max Gmür (heute Freimitglied), Walter Künzli, Walter Metzger, Otto Walter
- das Gründungskomitee (siehe oben)
- zugewandte Orte: Hans Grossenbacher (Chef Stadtpolizei). Hermann Cartier (Turnverein Olten), Ernst Schätzle (Lehrerturnverein Olten), Herr Hugi (SLRG Sektion Solothurn, ZV-Mitglied), Rudolf Kohler, Experte (Solothurn), Herr Loosli, Experte (Aarau)
Nach dem Gründungsbeschluss und der Genehmigung der Statuten (als Grundlage dienten diejenigen der Sektion Zürich), wählte die sechste Sektion der SLRG ihren ersten Vorstand: - Präsident: Marcel Trösch
- Vizepräsident: Victor Stüdeli
- Kassier: Hansueli Wyss
- Techn. Obmann: Rudolf Hunziker
- Sekretärin: Verena Huber
- Beisitzer: Ernst Schätzle
Mit einem Jahresbeitrag von Fr. 2.- für Aktiv- und Passivmitglieder startete die Sektion Olten in ihr erstes Vereinsjahr. Das Jahresprogramm 1946 sah einen Brevet-I-Kurs, eine Demonstration und einen Vortrag des damaligen Zentralpräsidenten Dr. med. Bucher vor.
Nach der ersten Generalversammlung im Jahr 1946 enthielt die Vereinskasse Fr. 4.75. Ein Stoffsack gefüllt mit Kieselsteinen und vier selbstgefertigte Tauchteller bildeten den ganzen Materialbestand. Echte Pionierzustände, kann man da nur sagen!